Görlitzer ehren Lasalle in Breslau

Görlitz | Breslau (Wrocław), 23. April 2013. "Die Gedanken sind frei" erklang es am Sonntagvormittag, 21. April 2913, auf dem Jüdischen Friedhof zu Breslau. Eine Reisegruppe aus Görlitz hatte sich zu einer Feierstunde am Grab von Ferdinand Lassalle versammelt.

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An jüdischer Tradition orientiert

Anlass ist der Rückblick der SPD auf eine 150-jährige Tradition, die mit der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeiterveins (ADAV) in Leipzig, maßgeblich initiiert von Lasalle, einsetzt.

Der SPD-Kreisvorsitzender Thomas Jurk, MdL, würdigte anschließend das historische Werk des 1825 in Breslau Geborenen. Jurk betonte, dass Lassalles Sozialismusansatz vor allem genossenschaftlich-solidarisch sowie vom Dialog mit unterschiedlichen Kräften geprägt war - im Gegensatz zur Marx'schen Lehre vom Klassenkampf.

Jurk gab am Rande der Lassalle-Ehrung ein Interview für den Sender Radio Wroclaw.

Entsprechend der jüdischen Tradition, die Verstorbene mit einem niedergelegten Stein, stillem Gedenken und Klezmer-Musik ehrt, würdigten die rund 50 Teilnehmer der Fahrt (aus mehreren SPD-Ortsvereinen des Kreisverbandes Görlitz, vor allem aber parteilose Bürger) das Werk des großen Politikers und Revolutionärs.

Erfahren Sie mehr über die Anfänge der Sozialdemokratie
im Görlitzer Anzeiger vom 12. April 2013:
SPD lädt zur Lassalle-Fahrt nach Breslau

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  • Quelle: red | Foto: Norbert Starke
  • Erstellt am 23.04.2013 - 13:05Uhr | Zuletzt geändert am 23.04.2013 - 13:19Uhr
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